24 Richtige für Bad Reichenhall

Es sind „24 Richtige für Bad Reichenhall“, so formulierte es Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung bei der Präsentation der Stadtratsliste. Und davon konnten sich die Anwesenden des Wahlauftakts selbst überzeugen, denn alle 24 Kandidaten bringen ihre persönliche Lebenserfahrung, ihre individuelle Expertise und gute Ideen ein.

In umgekehrter Reihung verrieten die Kandidaten jeweils ihre Motivation, warum sie zur Wahl antreten: Andrea Hartmann, Industriekauffrau und 58 Jahre, ist passionierte Radfahrerin und will darum Akzente für Radfahrer und Schulwegsicherheit setzen. Johannes Ripperger auf Platz 23, ist 31 Jahre alt und hat sich kürzlich mit eigener Physio-Praxis selbstständig gemacht. Diese Erfahrungen des Unternehmertums will er lokalpolitisch einbringen. Ähnlich geht es Murad Azem, 26 Jahre und selbstständiger Gastronom. Man kennt ihn aus seinem Niso-Grill, er will sich für Vielfalt, eine sozial gerechte und lebendige Stadt einsetzen. Sebastian Golombek auf Platz 21 ist 43 Jahre alt, Vater von 2 Töchtern und Vertriebsleiter von Beruf. Er lebt seit 2 Jahrzehnten in der Stadt und will seine Leidenschaft für Bad Reichenhall im Stadtrat zur Geltung bringen. Alexander Plotzki auf Platz 20 ist Soldat, 40 Jahre alt und Vater von zwei Kindern. Der Sport steht für ihn im Vordergrund, weswegen er die Gesellschaft in Bewegung bringen will. Riard Gashi, bekannt aus dem Il Centro und neuerdings dem Riardo’s, ist 27 Jahre alt, selbstständig und Gastronomensprecher im Reichenhaller Unternehmerforum. Er will eine lebendige Innenstadt durch verstärkte Zusammenarbeit von Gastronomie, Handel und Kultur forcieren.

Gregor Magg auf Platz 18 (65 Jahre und Metzgermeister) bekannte, er habe zunächst nicht mit dem Stadtrat geliebäugelt und eigentlich für eine Kandidatur schon abgesagt. Er wolle aber ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für eine lebendige Demokratie setzen. Deswegen will er sich zur Verfügung stellen und diese Einstellung werde sein Handeln auch weiterhin prägen. Sebastian Schedlbauer (46, Kämmerer in Piding) ist stellvertretender Ortsvorsitzender der CSU Bad Reichenhall und als Jugendtrainer engagiert. Er möchte vornehmlich den erfolgreichen Kurs von OB Dr. Christoph Lung Kurs gerne unterstützen. Ursula Brombierstäudl kandidiert auf Platz 16, sie ist 57 Jahre alt und Gymnasiallehrerin von Beruf. Ihre Leidenschaft gilt aber der Musik: Sie ist ausgebildete Opernsängerin und erfreut ihr Publikum immer wieder mit Konzerten, oftmals zu Gunsten der Froschhamer Zunft. Andreas Tippelt ist 56 Jahre alt und gerne mittendrin statt nur dabei: Als Sportler hat er die nötige Motivation, dieses Mal von Platz 15 aus den Sprung in den Stadtrat zu schaffen und will sich dort für eine bürgerfreundliche und serviceorientierte Politik einbringen. Stadtrat Georg Schmölzl geht von Platz 14 ins Rennen: Der 33-jährige Bauingenieur ist verheiratet und dreifacher Familienvater. Als Geschäftsführer im Familienbetrieb weiß er, wo die örtliche Wirtschaft der Schuh drückt und will sich darum für pragmatische Lösungen einsetzen. Prof. Dr. Barbara Scharrer ist 56 Jahre, Rechtsanwältin und gebürtige Reichenhallerin. Nach beruflichen Auslandsjahren ist sie in die Heimat zurückgekehrt und will sowohl die Vernetzung der lokalen Wirtschaft als auch Ehrenamt und freiwilliges Engagement stärken.

Mit Werner Huber, 66 Jahre und Sparkassenbetriebswirt i.R. geht ein „Überzeugungstäter“ auf Platz 12 ins Rennen: Er war früher bereits Stadtrat und nimmt nun als parteifreier Kandidat auf der CSU-Liste einen neuen Anlauf. Als VDK-Ortsvorsitzender in Bad Reichenhall weiß er um die sozialen Themen bestens Bescheid. Matthias Wich, 34 Jahre und Förster von Beruf ist gewissermaßen der Kandidat für Berg, Wald und Flur: Als Fischer und Jäger liegt ihm die Bewahrung der heimischen Kulturlandschaft sehr am Herzen. Vanessa Teresa Mc Cuish ist Pfarramtssekretärin und vor allem in der katholischen Stadtkirche und bei den Saalachthalern ehrenamtlich tätig. Das Miteinander in der Stadt zu stärken, ist für sie ein besonderes Anliegen. Für Peter Hutterer, 48 Jahre alt und Baumeister von Beruf, stehen leistbarer Wohnraum und verkehrliche Infrastruktur im Vordergrund. Als zweifacher Familienvater kennt er die Themen der Familien aus erster Hand. Andreas Staller, 61 Jahre ist beruflich Gas- und Wassermonteur und ehrenamtlich Stadtrat und Sportreferent in Bad Reichenhall. Starke Vereine und aktives Ehrenamt sind für ihn Grundbedingungen für eine liebenswerte Stadt. Sabine Knoll-Ziegler, 44 Jahre und Kinderpflegerin hatte sich im Stadtrat den Kindertageseinrichtungen verschrieben und möchte das auch weiterhin tun: Erfreut verwies sie auf 80 zusätzliche Betreuungsplätze in den letzten Jahren, was den Erfolg belegt.

Der Fraktionssprecher der CSU im Stadtrat ist auf Listenrang 6 zu finden: Martin Schoberth ist 51 Jahre, selbstständiger Ingenieur und Unternehmer aus Nonn. Er gilt als „Grüner unter den Schwarzen“ und ist als Experte für erneuerbare Energien über Parteigrenzen hinweg gefragt. Auf Platz 5 kandidiert Alexander Vater: Der 32-jährige Betriebswirt glänzt mit seiner Expertise im Bereich Sport und Fußball, die er auch für Bad Reichenhall einbringen möchte: Vormals Trainer des TSV Bad Reichenhall ist er jetzt in Salzburg für die Austria aktiv. Stephanie Kunz, 48-jährige Büroleiterin und Referentin im öffentlichen Dienst bewirbt sich auf Listenplatz 4 für den Wiedereinzug in den Stadtrat. Für die studierte Juristin ist Gerechtigkeit ein Leitwert, was auch ihren besonderen Einsatz für soziale Themen begründet. Hans Georg Hartmann, 72 Jahre und Metzgermeister ist seit 2008 im Stadtrat und seit 2014 auch Dritter Bürgermeister. Weil er sehe, was der aktuelle Oberbürgermeister leiste und anschiebe, möchte er dieses Engagement mit seiner Kandidatur unterstützen. Auf Rang 2 steht der örtliche Parteivorsitzende Marco Trebuth, 45 Jahre alt, Beamter im Bundeswehr-Dienstleistungszentrum und ist Vater zweier Kinder. Er engagiert sich als Reservist für die Landesverteidigung, örtlich liegt ihm insbesondere die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts sowie ein gutes und modernes Angebot an Freizeitanlagen zur Steigerung der Lebensqualität am Herzen. Dr. Christoph Lung führt auf Platz 1 die Liste an: Er wirbt für eine starke CSU-Fraktion, damit etwas vorangebracht werden kann: „Eine zu starke Zersplitterung heißt verwässerte Kompromisse oder schlimmstenfalls Unregierbarkeit. Eine starke CSU im Stadtrat heißt maximale Unterstützung für den Oberbürgermeister und Politik aus einem Guss.“

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