Zum nächsten Stadtspaziergang mit Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung hatten die Christsozialen in die Innenstadt eingeladen. Treffpunkt war am Rathausplatz, wo sich rund 30 Personen eingefunden hatten. An einzelnen Stationen kamen zusätzlich interessierte Bürger dazu.
Zunächst freute sich Dr. Christoph Lung über den regen Zuspruch und verdeutlichte, dass die Rathäuser im Zentrum des Interesses stehen. Am 8. März gehe es einerseits um die Position des Oberbürgermeisters, andererseits um die Wahl des Stadtrates. Er und die CSU stehen dafür, eine Kultur des Ermöglichens zu etablieren. Das habe man in den vergangenen Jahren vielfach sehen können und das gelte es zu stärken und auszubauen. Lung setzt dabei auf Erfahrung, Leidenschaft und den nötigen Schwung.
An der Salinenstraße kam das Thema auf den öffentlichen Nahverkehr zu sprechen: Der Landkreis Berchtesgadener Land strebt einen Verkehrsverbund mit Salzburg an. Dies bedeutet, dass ein Netz mit einem Ticket und einem einheitlichen Tarif geschaffen werden soll. In Bad Reichenhall ist das Angebot von Stadtbus und Citybus bereits recht gut. Hinzukommen wird ab Ende März ein Rufbus-System für den Landkreis Berchtesgadener Land, was für Bad Reichenhall beispielsweise ein besseres Heimkommen von abendlichen Veranstaltungen bedeutet.
Am Oberen Lindenplatz ging Dr. Christoph Lung auf die Stadtmöblierung ein. Man habe die letzten Jahre auch mit Hilfe von Förderungen und Zuwendungen begonnen, öffentliche Räume attraktiver zu gestalten – mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten, Spielmöglichkeiten für Kinder und Sportgeräten wie am Oberen Lindenplatz. Diesen Weg gilt es weiterzugehen.
Am Florianiplatz ging Dr. Christoph Lung auf die Sanierung des Florianibrunnens ein, den er angestoßen hat. Zusätzlich positioniert er sich klar zu Gunsten von bürgerschaftlichem Engagement von Vereinen und Verbänden: Was etwa der Verein „Für Reichenhall e.V.“ ehrenamtlich organisiert hat, ist aller Ehren wert. Als Oberbürgermeister will Dr. Christoph Lung hier weiter unterstützen und beim Ermöglichen solcher Feste mithelfen.
Beim Gang durch die Alte Saline wies Dr. Christoph Lung auf das Integrierte Stadtentwicklungskonzept hin, das unter seiner Ägide entwickelt worden sei. „Im letzten Wahlkampf haben alle davon geredet, wir haben es gemeinsam mit der Bevölkerung aufgestellt – und jetzt gehört es selbstverständlich dazu und eröffnet neue Spielräume.“ Gemeint ist damit unter anderem die angestrebte Fortführung der Revitalisierung der Alten Saline. Für die nächsten Haushaltsjahre seien hierfür städtische Mittel eingeplant und im gleichen Umfang werden Fördermittel aus der Städtebauförderung beantragt.
Am Hauptsitz der Firma Reber freute sich Dr. Christoph Lung über die angekündigten umfangreichen Investitionen in Bad Reichenhall. „Das ist eine sehr positive Nachricht und einwichtiger Schritt für die Stadt und die Region. Bad Reichenhall und Reber als Leitbetrieb gehören zusammen.“ Die Stadt habe in den letzten Jahren mit den Mitteln des Baurechts dazugeholfen, dass eine Erweiterung möglich war.

An der Heilingbrunnerstraße ging Dr. Christoph Lung auf die erfolgte Sanierung ein. Die Stadt bekennt sich hier ausdrücklich zu bestmöglichen Bildungsmöglichkeiten. Es ist zusätzlicher Raum für die steigenden Schülerzahlen und außerdem ein passender Rahmen für die Offene Ganztagesschule geschaffen worden. Insbesondere die Nutzbarmachung des Dachgeschosses sei hervorragend und kombiniert die denkmalgeschützte Architektur mit moderner Nutzung.
In der Dianapassage ist zu sehen, dass eine Aufwertung stattfindet: Ein privater Investor hatte das Areal gekauft und investiert nun in die Attraktivität dieses Ortes. Teil des Gesamtplans ist, die Tourist-Info in diesem Bereich anzusiedeln und so für Frequenz zu sorgen. Insofern investiert auch die Stadt: „Eine Stärkung der Innenstadt sollte man sich nicht nur dann auf die Fahnen schreiben, wenn gewählt wird, sondern auch dann, wenn es zum Schwur kommt“ meint Dr. Christoph Lung. Hier sei von anderen Fraktionen zum Teil arg polemisiert worden. Er sei überzeugt, dass die neue Diana-Passage ein Musterbeispiel werden kann.
Vor dem IBIS-Hotel bekannte sich Lung zu neuen Hotels in der Stadt Bad Reichenhall. Es gilt, neue Investitionen möglich zu machen und die Bettenzahl insgesamt wieder zu steigern. Und auch wenn das Betreiber-Unternehmen insgesamt in die Insolvenz gegangen sei, ist das Haus in Bad Reichenhall dem Vernehmen nach gut ausgelastet und auch in Zukunft gut aufgestellt.
Vor dem Axelmannstein angelangt, erklärte Dr. Christoph Lung die aktuellen Entwicklungen. Der Westflügel des Hauses soll abgebrochen werden, um die statischen Probleme zu beseitigen. Das Haupthaus könne so gerettet und für Hotelbetreiber attraktiv gemacht werden. Für die Stadt geht es darum, endlich den optischen Schandfleck mit dem Bauzaun an der Einmündung zur Kurstraße wegzubekommen. Hierfür werden in wenigen Wochen Bauarbeiten beginnen, die dann aber auch das gesamte Jahr 2026 hindurch andauern werden. Sein persönliches Ziel ist es, trotz aller Widrigkeiten den Charme des Axelmannstein zu erhalten und durch eine neue Hotelnutzung wiederzubeleben. Als Fernziel soll der Park für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es wird allerdings auch weiterhin Hartnäckigkeit gefragt bleiben, um den Eigentümer in die Verantwortung zu nehmen.
Den Abschluss des Spaziergangs bildete das Kurgartencafé: Hier investiert der Freistaat Bayern kräftig in die Sanierung des bestehenden Gebäudes. Im Erdgeschoss wird ein Café entstehen, das unmittelbar am wunderschönen Kurpark auch eine attraktive Gastronomie bietet. Das Betriebskonzept werde neu sein und sich darum bemühen, die Nähe zum Park in Szene zu setzen. „Es ist erfreulich, dass es auch in schwieriger Zeit gelungen ist, diese Investition von insgesamt 6,6 Millionen Euro in die Attraktivität unserer Stadt zu ermöglichen“ bewertet Dr. Christoph Lung.




